Ihre Agentur für Präventionsreisen
Prävention & Gesundheitsvorsorge
Vorbeugen ist besser als Heilen - was der Volksmund schon lange weiß, wurde in den letzten Jahren auch zunehmend Thema in Gesundheits- und Sozialpolitik.
Ziel der Prävention ist es nicht Krankheiten zu heilen sondern gesunde Menschen (ein gesunder Mensch ist kein Patient) gesund zu erhalten
In der Lehre unterscheidet man drei Arten der Prävention, die primäre, sekundäre und tertiäre Prävention. Bei der primären Prävention geht es darum, die Bedürfnisse des Menschen zu analysieren, um Ansätze für die Schaffung gesellschaftlicher Bedingungen zu finden, welche wiederum regelkonformes Verhalten fördern. Sie setzt ein, bevor eine Schädigung, Krankheit oder regelwidriges Verhalten eintritt und sucht nach den Ursachen und Risikofaktoren, die dazu führen können. Sie richtet sich meist an die gesamte Bevölkerung oder an eine bestimmte Bevölkerungsgruppe (Angehörige einer Altersgruppe, eines Geschlechtes usw.).
Die sekundäre Prävention beschäftigt sich mit der Verhinderung von Normverletzungen. Es sollen durch spezielle Maßnahmen Regelverletzungen verhindert werden. Sie soll nonkonformes Verhalten, Beeinträchtigungen oder Krankheiten frühzeitig erfassen, damit sich der Verlauf nicht verschlimmert oder chronifiziert. Sie richtet sich an besonders gefährdete Zielgruppen, wie gewalttätige männliche Jugendliche, Menschen mit regelmäßigem Konsum von Suchtmitteln (z. B. Zigaretten und Alkohol) usw.
Die tertiäre Prävention beschäftigt sich mit der Prävention nach Regelverletzungen, durch General- und Spezialprävention. Sie ist weniger Prävention als Rückfallvermeidung nach Behandlung oder Verminderung von Folgeproblemen und negativen Begleiterscheinungen (z. B. Abgabe von sauberen Spritzen an Schwerstsüchtige um eine Ansteckung mit Aids und Hepatitis zu vermeiden).
Weiter wird zwischen spezifischer Prävention (sie konzentriert sich auf ein bestimmtes Phänomen) und unspezifischer Prävention (sie richtet sich auf die Vermeidung von unterschiedlichen Risiken) unterschieden, wie auch zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention. Verhaltensprävention richtet sich auf das individuelle Verhalten der Menschen. Sie will gesundheitsriskante Lebensweisen vermeiden und gesundheitsfördernde Lebensweisen fördern. Verhältnisprävention will gesundheitsschädliche Umwelteinflüsse verringern und eine gesunde Lebens- und Arbeitswelt schaffen.
Warum Prävention?

Unter gesundheitlicher Prävention versteht man Vorbeugung, die darauf abzielt, Krankheiten oder eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden. Während Therapie im Rahmen ambulanter und/oder stationärer Heilbehandlung immer erst einsetzt, wenn ein gesundheitlicher Schaden eingetreten ist, soll Prävention Krankheiten verhindern. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten Ihren Versicherten verschiedene Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Präventionsangeboten an. Wohnortnahe oder aber auch solche, die im Zuge von Präventionsreisen wahrgenommen werden können. Bezogen auf die Höhe der Bezuschussung der Kursangebote besteht dabei für die Krankenkassen finanziell kein Unterschied.
Ein Großteil der gesetzlichen Krankenkassen bieten daher Präventionsprogramme an und fördern diese finanziell. Das Ziel dieser Programme ist es, den Versicherten der Krankenkassen Anregungen zu einem bewussten und damit auch nachhaltig gesünderen Lebensstil zu vermitteln bevor es zu, die eigene Gesundheit beeinträchtigenden, chronischen und damit verbunden negativen gesundheitlichen Entwicklungen kommt. Darüber hinaus wollen wir Sie mit unseren attraktiven Präventionsreisen dazu animieren das Erlernte nach Ihrem Aufenthalt selbstständig oder unter professioneller Anleitung weiter fortzuführen.
Unsere Kursangebote und deren Bezuschussung sind gesetzlich geregelt und unterliegen einem strengen Qualitätsmanagement. Sie beziehen sich auf Maßnahmen zur Primärprävention, die ein abgestimmtes Gesundheitsförderungsprogramm im Sinne des § 20 Absatz 1 und 2 SGB V beinhalten.
Mit Präventionsreisen erreichen Krankenkassen mehr Versicherte als mit wohnortnahen Präventionskursen. Dabei investieren die Versicherten bei der Inanspruchnahme von Präventionsreisen in ihre
persönliche Gesundheitsvorsorge und entsprechen damit schon heute einem Ziel der zukünftigen Gesundheitspolitik, nämlich die Eigenverantwortung der Menschen für die eigene Gesundheit zu stärken. Die
Krankenkasse bezahlt nämlich nur die Präventionskurse und das auch nur dann, wenn die Kurse von qualifizierten Therapeuten durchgeführt und die Teilnahme des Versicherten nachgewiesen wird. Der
Teilnehmer verpflichtet sich hierbei mindestens 80% des Kursprogramms zu absolvieren.
Ein Verzicht der Präventionsreisenangebote würde vielen Menschen die Chance nehmen, aktiv etwas für ihre eigene Gesundheit zu tun, um möglichst nicht krank zu werden. Die bekannte
Unternehmensberatung Roland Berger hat im Zuge einer Untersuchung zum Thema Präventionsreisen festgestellt: "Die Förderung der Präventionsangebote im Vergleich zu den Gesamtausgaben der gesetzlichen
Krankenkassen stellt eine recht bescheidene Größe dar. Außerdem erfüllen sinnvolle Gesundheitsreisen ihren Zweck, weil sie tatsächlich gesundheitsfördernd wirken und damit langfristig die Kosten
senken."
Unsere Präventionsprogramme sind so gestaltet, dass Ihnen neben den Kursen dennoch Zeit bleibt auch einmal "Ihre Seele baumeln zu lassen." Auch das ist Teil der Prävention. Aktiv entspannen und sich
erholen. Zudem entsprechen fast alle unsere Präventionsangebote schon heute den Kriterien und Standards von morgen. Diese besagen, dass alle Kursanbieter spätestens ab dem 01.01.2009 in der zentralen
"easy Kursdatenbank" des BKK Bundesverbandes registriert sein müssen.
Viel Erfolg, Spaß, einen schönen Aufenthalt und interessante Tage wünschen Ihnen schon heute
Ihr gesundheitreisen-direkt Team
www.gesundheitsreisen-direkt.de